{"id":14,"date":"2008-07-28T17:21:31","date_gmt":"2008-07-28T15:21:31","guid":{"rendered":"http:\/\/zwei-wochen.stangl.eu\/?p=14"},"modified":"2018-06-09T09:38:17","modified_gmt":"2018-06-09T09:38:17","slug":"xvii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/zwei-wochen.stangl.eu\/?p=14","title":{"rendered":"XVII Intim.Rasur"},"content":{"rendered":"<p>Nach diesen zwei Wochen wird er beginnen, sich wieder zu rasieren. Er hatte in der Zeit, in der sie in Strasbourg war, begonnen, sich unter den Achseln, seine Brust und seine Schamaare zu rasieren.<br \/>\nSie hatte seine seltenen Bemerkungen bis dahin immer ignoriert, dass Frauen sich &#252;blicherweise die Achselhaare rasieren. Bisher hatte sie das nur hie und da bei der Beinbehaarung getan. Sie hatte au&#223;erdem einen sehr dicht und breit behaarten Venush&#252;gel, sodass bei jedem Badeanzug oder Bikini zahlreiche dunkle Schamhaare seitlich herausragten. Er sah, wie andere M&#228;nner sie deshalb am Strand oder im Bad anstarrten, und f&#252;hrte ihre Weigerung, es wie fast alle Frauen zu tun, darauf zur&#252;ck, dass sie dadurch absichtlich die Blicke auf sich ziehen wollte.<br \/>\nEr hatte ihr einmal ein gelbes H&#252;fttuch geschenkt, damit sie ihre Schamhaare bedecken konnte, wenn sie in einem Strandcafe sa&#223;en, das sie direkt vom Strand aus aufsuchten.<br \/>\nSie hatte es nie ben&#252;tzt.<br \/>\nBis Strasbourg hatte sie ihm offensichtlich nicht zugetraut, etwas &#252;ber die \u201eFrauenwelt\u201c zu wissen. Erst w&#228;hrend ihrer Arbeit in Frankreich hatten ihr die Freundinnen nahe gelegt, dass sich eine Frau heutzutage einfach rasiere.<br \/>\nIhn hatten ihre dichten Schamhaare beim Lecken h&#228;ufig irritiert, vor allem, da sie auch nach dem Duschen noch den Geruch von Urin festhielten. Oder Kr&#252;mel billigen Toilettepapiers. Seit Strasbourg hatte sie die Schamhaare seitlich ausrasiert und im Bereich der Scham getrimmt \u2013 er hatte ihr danach einige Male die Schamhaare rasiert und einmal fast v&#246;llig entfernt, worauf sie begann, es immer allein zu tun. Sie waren immer unregelm&#228;&#223;ig geschnitten und ihre Schamlippen trugen einige l&#228;ngere Haare, die sich in seinen Z&#228;hnen verfingen.<br \/>\nDas war lange her, denn sie hatte sich seit einiger Zeit verbeten, von ihm geleckt zu werden.<br \/>\nAls er sich nach den zwei Wochen wieder rasierte, blutete er wie damals, als er begonnen hatte, die Schamhaare auf einen schmalen Streifen oberhalb seines Schwanzes zu reduzieren und die Haare auf dem Hodensack und an der Unterseite seines Gliedes zu entfernen.<br \/>\nSie sollte keine Haare sp&#252;ren, wenn sie ihm einen blies.<br \/>\nDas war zweimal in ihrem Leben der Fall gewesen \u2013 einmal in S&#252;dfrankreich und einmal in Strasbourg. Wie ihm schon bald bewusst wurde, wandte sie diese Sexualpraktik nicht aus einem inneren Bed&#252;rfnis an, sondern aus einem schlechten Gewissen heraus, hatte sie doch in Strasbourg eine Aff&#228;re mit einem j&#252;ngeren Mann begonnen. Sie hoffte damit, ihr Gewissen zu beruhigen.<br \/>\nZeit seines Lebens hatte er sich nach diesem intimen Kontakt gesehnt.<br \/>\nIhr Geschlechtsverkehr war vor der Ehe und danach bis etwa ein Jahr vor den zwei Wochen gepr&#228;gt von ihrer sich selbst verordneten passiven Frauenrolle. Er sorgte f&#252;r das Vorspiel und durch Lecken f&#252;r die m&#246;glichst schmerzfreie Penetration, er sorgte daf&#252;r, dass es zu keiner vorzeitigen Ejakulation kommt \u2013 er dachte in solchen Situationen an seine Arbeit oder er begann sein kindliches Abendgebet &#8211; falls sie vor dem Schlafengehen beisammen waren &#8211; zu sprechen -, wartete, bis sie ihren klitoralen Orgasmus hatte, und kam meist unmittelbar danach.<br \/>\nFr&#252;her hatte sie beim Geschlechtsverkehr manchmal gesprochen, ihn sogar mit einer gewissen biederen Obsz&#246;nit&#228;t, die sie sich zugestand, anzufeuern, mit der Zeit verstummte sie. Die Anfeuerung wie \u201eMach es mir!\u201c hatte ihm zu Beginn geholfen, seine Erektion zu halten, wenn das Vorspiel sehr lange war, um sie auf das Eindringen vorzubereiten. \u201eFick mich!\u201c war wohl das &#196;u&#223;erste.<br \/>\nSein Glied hatte sie nie benannt. Er hatte einige Male versucht, verbal zu kontern, war aber in der Wortwahl wenig geschickt, vermutlich weil er das in Pornofilmen und -b&#252;chern &#252;bliche Vokabular nicht auf ihr Beisammensein anwenden wollte.<br \/>\nEr hatte einige Male ihren Arsch benannt, hatte aber das Gef&#252;hl, dass sie hier eher blockiert wurde. Dabei war ihre Rose sehr empf&#228;nglich f&#252;r sein Zungenspiel und sie genoss es, wenn er mit dem Daumen ein wenig in sie eindrang. Er wusste, dass sie mit einem ihrer ersten Liebhaber Analverkehr versucht hatte. Mit ihm gab es solche Experimente nicht. Einige Male in der Badewanne, einige Male am Fu&#223;boden.<br \/>\nNach ihrem Verstummen war er auf sich allein gestellt.<br \/>\nEr hatte ihr h&#228;ufig durch blo&#223;es Lecken einen Orgasmus bereitet, indem er seinen Mund und seine Z&#228;hne gegen ihren Kitzler presste und mit seiner Zunge in ihre feuchte Scham eindrang, allerdings ertrug sie einen solchen Orgasmus meist nur sehr kurz und wehrte ihn danach mit ihrer Hand ab. Danach drang er in sie ein und musste nicht mehr soviel R&#252;cksicht nehmen.<br \/>\nSelten zog sie ihn von ihrer Scham zu sich hoch, sein Gesicht und sein Bart mit ihrer Fl&#252;ssigkeit und seinem Speichel nass. Sie wollte ihn danach auch nicht k&#252;ssen, sondern er barg seinen Kopf neben ihrem auf dem Kopfpolster. Ekelte ihr vor ihrer eigenen Fl&#252;ssigkeit? Er hatte sie beides Mal gek&#252;sst, nachdem sie seinen Schwanz in ihren Mund genommen hatte. Es war ein Kuss wie jeder andere, denn sie hatte nie seinen Samen aus ihm gesogen und er wusste, sie w&#252;rde auch nie seinen Samen in ihren Mund aufnehmen. Das hatte sie fr&#252;h einmal kategorisch abgelehnt und er hatte &#252;ber zwanzig Jahre auch nicht gewagt, davon auch nur zu sprechen. Als er es doch tat, und davon sprach, wie sehr er sich danach sehnte, von ihrer Zunge ohne Hemmungen gek&#252;sst und geleckt zu werden, w&#228;re es beinahe zur Trennung gekommen.<br \/>\nIn seiner ersten sexuellen Beziehung vor ihr war es trotz der starken k&#246;rperlichen Anziehung nur zu zaghaften K&#252;ssen der Genitalien gekommen, und das erst nach zwei Jahren am Ende der Beziehung. Zuvor hatten sie gew&#246;hnlichen Sex miteinander, diesen allerdings in einer ekstatischen Intensit&#228;t, wie er ihn nachher nie wieder erlebt hatte. In der Woche vor dem Bruch mit seiner ersten Geliebten war das K&#252;ssen der Geschlechtsorgane des anderen deren gemeinsamer, verzweifelter Versuch, das Letzte zur Rettung ihrer schon davor zerbrochenen Beziehung  zu wagen. Sie waren einander h&#246;rig gewesen, aber das Herz war lange davor verstummt. Diese Erkenntnis war es, die beide unter Tr&#228;nen voneinander Abschied nehmen lie&#223;. Sie wussten, dass alles, was folgen w&#252;rde, es nur noch schwerer gemacht h&#228;tte. Sie trennten sich, weil allein ihre K&#246;rper einander brauchten, sie das wussten und es f&#252;r ein gemeinsames Leben zu wenig war. Zu verschieden auch die Klassen, aus denen sie gekommen waren. Sie sahen einander noch einige Male von Ferne in Konzerten \u2013 ihre Blicke fanden sich und sie wandten sich beide in Tr&#228;nen ab, denn auch Leidenschaft kann aneinander binden.<br \/>\nSp&#228;ter, nach der Geburt ihres Sohnes wagte er lange nicht mehr, von oralem Sex zu sprechen, obgleich ihre sexuellen Akte immer mehr zur Routine geworden waren, wobei seine aktive und ihre passive Rolle noch extremer wurden.<br \/>\nIn den zwei Wochen begr&#252;ndete sie es damit, dass sie ihn schon lange nicht mehr liebe und es aus ehelicher Pflicht t&#228;te. Genauso wie das in den letzten Monaten vor den zwei Wochen geschah, in denen sie ihn nur mehr mit der Hand befriedigte. Fr&#252;her hatte er wegen der Trockenheit des Gliedes oft Schmerz empfunden, jetzt verwendete er vorsorglich Body-Lotion, mit der er sein Glied nach dem Duschen auch unter der Vorhaut einrieb. So rutschte die Vorhaut zwar fr&#252;her zur&#252;ck, aber ihre Hand f&#252;hlte sich durch die Lotion nicht mehr so trocken wie fr&#252;her an.<br \/>\nAllm&#228;hlich lernte er, auch auf diese Weise zu einem f&#252;r ihn befriedigenden Orgasmus zu kommen, auch wenn er am Beginn h&#228;ufig angespannt und verkrampft war, denn es gelang ihr nur selten, seinen Rhythmus aufzunehmen, der ihm das notwendige Ma&#223; an Erregung bereitete. Meist half es, wenn ihr Kopf seine Brust ber&#252;hrte oder sie in seltenen F&#228;llen seine Brustwarzen mit den Lippen oder Z&#228;hnen umschloss. Er musste sie zu dieser Z&#228;rtlichkeit auffordern, dass sie seine Brustwarzen mit der Zunge oder mit den Z&#228;hnen erregte. Doch es mache ihm jetzt nichts mehr aus, bestimmte Praktiken zu fordern. Er sah das als Kompensation ihrer Libidolosigkeit.<br \/>\nWaren ihre Brustwarzen und das Ber&#252;hren und K&#252;ssen ihrer Br&#252;ste fr&#252;her noch ein m&#246;glicher Weg, sie zu erregen, hatte sich das schon vor mehr als zehn Jahren ver&#228;ndert. Sie wies ihn immer h&#228;ufiger ab, wenn er es versuchte. Komplement&#228;r dazu war die Erregbarkeit seiner Br&#252;ste gewachsen, sodass er sich vorstellen konnte, allein durch deren Stimulation zu einem H&#246;hepunkt zu kommen. Aber wie sollte er sie zu diesem Experiment bewegen?<br \/>\nDennoch: Er hatte gelernt, sich ihren H&#228;nden anzuvertrauen.<br \/>\nSie empfand keine k&#246;rperliche Erregung mehr.<br \/>\nWar es eine Form der Befreiung?<br \/>\nWovon?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach diesen zwei Wochen wird er beginnen, sich wieder zu rasieren. Er hatte in der Zeit, in der sie in Strasbourg war, begonnen, sich unter den Achseln, seine Brust und seine Schamaare zu rasieren. 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